Sonntag, 19. April 2015 um 11:30 Uhr

Windows 10 mit biometrischer Nutzererkennung

Laut einer aktuellen Pressemitteilung von Microsoft gibt es interessante Neuigkeiten im Bereich Computersicherheit: Das Nachfolger-Betriebssystem von Windows 8.1 – nämlich Windows 10 – soll bereits über biometrische Nutzererkennung verfügen.

Das bedeutet, der User meldet sich mittels Fingerabdruck, Stimme oder wie schon bei vielen Smartphones, dem Gesicht, am Computer an. Diese Methode wird beim Militär seit vielen Jahren angewendet, nun will man dies auch für Privatpersonen realisieren, um so die eigenen Daten und Nutzungen noch mehr abzusichern.
Da in der heutigen Zeit beinahe alle Internet-Dienste mit Benutzername und Passwort geschützt sind, werden diese auch nicht ersetzt sondern zusätzlich angewendet – quasi als doppelte Absicherung.
Voraussetzung für dieses Vorhaben ist natürlich die geeignete Hardware, die mit dem Service-Betreiber kompatibel sein muss.

“Am besten ist eine Kombination aus biometrischen Daten und sicheren Passwörtern”, meint Bill Carey, Vice President Marketing & Business Development des Software-Unternehmens Siber Systems.
Carey weiter: “Passwörter sind weiterhin ein sicherer Schutz vor unbefugten Zugriffen auf Websites und Internet-Dienste. Vorausgesetzt der Nutzer verwendet sichere Zugangscodes, wie sie zum Beispiel das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt.”
Soll eben heißen, dass Passwörter in Zukunft ebenfalls verwendet werden – auch wenn die biometrische Nutzererkennung durchstartet.

Von Windows 10 gibt es seit Oktober 2014 ein Technical Preview in den Sprachen Englisch, Chinesisch und Portugiesisch als 32- und 64-bit Version. Die Größe der Testversion beläuft sich auf etwa 4 Gigabyte.
Seit Jänner diesen Jahres steht die Version als ISO im Rahmen des Windows Insider Programs in 20 weiteren Sprachen (darunter auch Deutsch) zum Download bereit.

 

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