Sonntag, 28. Februar 2016 um 8:12 Uhr

Vorteile einer externen Festplatte im Überblick

Oft reicht für Personen, die häufig mit dem Computer arbeiten, der interne Festplattenspeicher des Rechners mit beispielsweise 1 Terabyte nicht mehr aus und diese werden um eine Erweiterung nicht herum kommen. Da helfen externe Festplatten sehr gut aus, vorallem für Notebook-Benutzer, denn die verbauten Festplatten sind relativ umständlich und kompliziert zu tauschen – aber auch bei PCs sind externe Festplatten sehr beliebt. Welche Modelle für welche Vorlieben, Speicherbedarf usw. zu empfehlen sind, möchten wir Dir in diesem Ratgeber näher bringen.

Die herkömmliche HDD-Festplatte (Hard-Disk-Drive) bekommt immer mehr Konkurrenz von der SSD-Technik, dennoch gibt es genügend Anwendungsgebiete, die immer noch für Festplatten mit extrem großen Speicherkapazitäten sprechen.
Beim Kauf steht man meist vor der Frage “Interne oder externe?” – natürlich gibt es auch hier, wie in vielen anderen Technikbereichen, Vor- und Nachteile sowie Preisunterschiede.

 

 

Die Geschwindigkeit der Datenübertragung

Diesen Faktor kann man nicht pauschal beziffern, denn die Übertragungsgeschwindigkeit hängt nicht nur vom Controller im Festplattengehäuse, sondern auch von der USB-Sepzifikation sowie dem Controller im Rechner-Gehäuse ab. Die Rotationsgeschwindigkeit der verbauten “Platter” geht von 5.400 U/min (etwas langsamere Übertragung) über 7.200 U/min bis hin zu 10.000 U/min. Es gibt auch seltene Modelle mit weitaus mehr als 10.000 U/min, die allerdings im Normalverbraucherbereich kaum Anwendung finden.

Eine grobe Übersicht zur theoretischen Datenübertragungsgeschwindigkeit findest Du in der folgenden Übersicht. Aufsteigend von der langsameren Übertragung bis hin zur schnellen.

USB 1.1:
12 bis 15 MBit/s

FireWire 400:
400 MBit/s

USB 2.0:
480 MBit/s

FireWire 800:
800 MBit/s

USB 3.0:
5 GBit/s

(e)SATA:
bis ca. 6 GBit/s

Thunderbolt und USB 3.1:
bis 10 GBit/s

Thunderbolt 2:
20 GBit/s

 


Du hast Probleme mit der externen Festplatte oder benötigst Hilfe? Hier findest du Ratschläge.


 

Mobilitätsvorteil und Konnektivität

Eine externe Festplatte verfügt über den großen Vorteil, dass diese völlig mobil ist und überall hin mitgenommen werden kann. Zudem gibt es zahlreiche verschiedene Designs und Farben, wodurch der Nutzer seinen individuellen Geschmack finden kann. Mit der externen Festplatte lassen sich natürlich ebenso bis zu mehreren Terabyte problemlos übertragen.
Wichtig dabei ist, dass das Speichermedium mindestens über einen USB-3.0-Anschluss verfügt, da ansonsten die Datenübertragung mehrere Stunden dauert, wie beispielsweise bei einer 3-GB-Datei, die mit einem USB-2.0-Anschluss übertragen wird.

Bei einer internen Festplatte spielen natürlich Dinge wie das Aussehen keine Rolle, denn diese wird fix im Rechnergehäuse verbaut und verweilt dort bis sie defekt ist oder wegen Platzmangel entfernt werden muss.

 

 

Speicherplatz

In Sachen Speicherkapazität gibt es zwischen internen und externen Festplatten kaum noch Unterschiede. Die im 3,5-Zoll-Format erreichen Speicherkapazitäten von gut 6 Terabyte (in Ausnahmefällen mittlerweile auch schon 8 TB). Die meisten kleineren Festplatten mit 2,5 Zoll verfügen “nur” über 2 TB, haben aber den Vorteil, dass sie kein gesondertes Netzteil benötigen, sondern lediglich via USB-Anschluss mit dem Rechner verbunden werden und von dort den Strom saugen. Mittlerweile gibt es aber auch 2,5-Zoll-Festplatten mit höherer Speicherkapazität (4 TB und aufwärts).

 


Ausführliche Testberichte zu aktuellen externen Festplatten.


 

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

In diesem Bereich sind mittlerweile interne Festplatten fast ein Stück voraus. Dennoch gibt es sehr günstige externe Festplatten mit guter Leistung und hoher Speicherkapazität, wie zum Beispiel die Freecom ToughDrive. Warum die internen gegenüber den externen Festplatten günstiger sind, ist einfach erklärt: Externe Modelle benötigen natürlich nicht nur das Gehäuse sondern auch die Anschlussmöglichkeiten und den Controller. Dabei darf man nicht vergessen, dass die 3,5-Zoll-Modelle ein separates Netzteil benötigen, was auch wieder Geld kostet. Zusätzlich kassieren die Hersteller einen höheren Preis wegen dem Punkt “Mobilität”, die heutzutage sehr von Vorteil ist.

Alternativen zu externen Festplatten gibt es natürlich auch: Man kann sich eine Dockingstation für interne Festplatten zulegen, die es für 30 bis 50 Euro zu kaufen gibt – somit erspart man sich eventuell Kosten, da man sich nur mehr interne Modelle anschaffen müsste.
In diese Dockingstation wird einfach eine interne Festplatte bei Bedarf angeschlossen und die Daten können genauso problemlos auf einen Rechner übertragen werden.

 

Bild-Quellen: © externe-festplatte.de

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2 Kommentare zum Artikel "Vorteile einer externen Festplatte im Überblick"

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Hallo Stefan!

Was ist deine Meinung zur Cloud? Denn Ich sehe das als Zukunft unserer Speichermöglichkeit, da die Datengeschwindigkeiten immer höher und die Preise hierfür günstiger werden…

Lg Simon

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