Donnerstag, 7. Januar 2016 um 5:10 Uhr

Videotheken sterben wegen Streaming-Anbietern bald aus

Filmverleih Streaming Anbieter

Filme ausleihen oder legal kaufen wird immer einfacher und bequemer dank den mittlerweile zahlreichen Streaming-Anbietern wie Netflix, Maxdome, Amazon Instant Video und weiteren. Leider aber der bevorstehende Tod für die guten alten Videotheken, von denen man sich DVDs und Blu-rays ausleiht.

In Berlin (Deutschland) fällt immer mehr auf, dass Videotheken schließen. Laut einer Statistik des Bundesverbandes Audiovisuelle Medien (BVV) fielen die Umsätze des DVD- und Blu-ray-Verleihs zwischen dem Jahr 2013 und 2014 von 211 Millionen Euro auf 188 Millionen Euro (Differenz: 23 Mio.).
2015 verzeichneten die Videotheken in Deutschland in den ersten drei Quartalen ein Umsatzminus von rund 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 14 Prozent des Marktes machen reine Erwachsenenvideotheken aus.

Obwohl auch das Video-on-Demand-Geschäft von Amazon perfekt läuft (Prime), haltet das Unternehmen am Verleih von DVDs und Blu-rays weiterhin fest.
Lovefilm hat eine sehr treue Nutzerschaft und wir haben viele aktuelle Titel. Wir werden wegen Streaming vielleicht in einigen Jahren nicht mehr so hohe Wachstumsraten haben, aber das Geschäft betreiben wir weiter”, erklärte Geschäftsführer Christoph Schneider den Redakteuren von Golem.de.

Beim Filmverleih Videobuster werden 95 Prozent der Filme trotz deren Streaming-Angebot immer noch auf Datenträger an die Kunden verliehen. Dies bestätigte Matthias Zinecker, Marketingchef bei Videobuster.

• Statistik “Der Videomarkt in Deutschland 2014

 

Trailer zu “The Man In The High Castle” auf Amazon Prime.

 

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