Freitag, 18. November 2016 um 8:00 Uhr

Tintenstrahldrucker und Laserdrucker im Vergleich

Die Anzahl verschiedener Druckermodelle auf dem Markt ist heute fast unüberschaubar groß. Während bis vor wenigen Jahren am heimischen Computer fast ausschließlich Tintenstrahldrucker angeschlossen wurden, hat sich dies inzwischen etwas geändert. Auch für zuhause kommen Laserdrucker, insbesondere Farblaserdrucker, immer mehr in Mode. Die Folgekosten spielen dabei sicherlich eine sehr große Rolle, ebenso natürlich die Qualität der Ausdrucke. In Sachen Druckqualität ist es so, dass Tintenstrahldrucker vor allem bei Fotoausdrucken die Nase vorn haben, während Laserdrucker vor allem dort gerne eingesetzt werden, wo viele Textdokumente gedruckt werden müssen. Der Anwender hat also die Wahl zwischen vielen verschiedenen Geräten, wobei die üblichen Tintenstrahldrucker häufig auch als Multifunktionsgeräte angeboten werden. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, über die Anschaffung eines Tintenstrahldruckers oder Farblaserdruckers mit eingebauter Duplexeinheit nachzudenken. Diese Geräte ermöglichen das beidseitige Bedrucken der Dokumente, ohne die Blätter manuell wenden zu müssen.

 

Eigenschaften von Tintenstrahldruckern und Laserdruckern

Viele Anwender greifen besonders gerne zu günstigen Tintenstrahldruckern oder sogar Multifunktionsgeräten. Allerdings sind solche Geräte, vor allem die der unteren Preisklassen, nicht für jeden Anwender geeignet. Häufig ist es beispielsweise so, dass die Geräte dann bereits Schwächen zeigen, wenn über einen längeren Zeitraum nicht mit ihnen gedruckt wird. Beim nächsten Ausdruck sind dann auf einmal Streifen oder verblasste Farben zu sehen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Druckerpatronen im Laufe der Zeit gerne mal eintrocknen, wenn das Gerät nicht regelmäßig eingesetzt wird. Zwar kann die Funktion der Druckkopfreinigung, die so gut wie jedes Gerät besitzt, schnelle Abhilfe schaffen, allerdings geht dadurch auch der Vorrat an Tinte sehr schnell zur Neige, da die eingetrockneten Düsen des Kopfes mit frischer Tinte aus den Druckerpatronen durchgespült werden. Dieser Vorgang kostet einiges an Tinte. Handelt es sich um einen hochwertigeren Tintenstrahldrucker oder sogar um einen Laserdrucker, egal ob schwarz-weiß oder Farbe, so tauchen diese Probleme in der Regel nicht auf. Bei einem Laserdrucker beispielsweise kann keine Tinte eintrocknen, da der hier eingesetzte Toner nicht flüssig ist, sondern pulverförmig. Dafür stehen Laserdrucker im Verdacht, bei jedem Druckvorgang eine mehr oder weniger geringe Menge an Tonerpartikeln an die Umgebung abzugeben, wobei dies durch einen eingebauten Lüfter noch verstärkt wird. Aus diesem Grunde werden für viele gängige Modelle von Laserdruckern spezielle Filtereinheiten angeboten, welche die Feinstaubbelastung langfristig minimieren sollen.

 

Zu den Verbrauchsmaterialien für Laserdrucker und Tintenstrahldrucker

Bei beiden Gerätearten können zum Teil enorme Folgekosten wegen der Verbrauchsmaterialien entstehen. Bei einem Tintenstrahldrucker sind es teure Originalpatronen, welche bei einem kompletten Satz zum Teil sogar den Anschaffungspreis des Gerätes selber überschreiten. Aber auch die Toner für die Farblaserdrucker müssen irgendwann einmal ausgetauscht werden, was sehr schnell zu einer teuren Angelegenheit werden kann. Müssen alle vier Toner für die jeweiligen Grundfarben ausgewechselt werden, so kommt man hier schnell auf Kosten von mehreren hundert Euro. Allerdings sollte hierbei auch nicht vergessen werden, dass die Toner deutlich länger halten als entsprechende Farbpatronen für Tintenstrahldrucker. Obwohl die hohen Anschaffungspreise der Toner viele Nutzer abschrecken, sind die Druckkosten pro ausgedruckter Seite häufig sehr viel geringer, wenn ein Laserdrucker eingesetzt wird. Übrigens ist es bei den meisten Geräten so, dass ihnen von Werk aus Tintepatronen oder Tonerbehälter mit wesentlich geringeren Inhalten mitgeliefert werden. Diese werden häufig als Starterpacks bezeichnet. Erst die neu gekauften Patronen oder Toner liefern dann die volle Anzahl von möglichen Ausdrucken pro Patrone bzw. Tonerbehälter.


 

Welcher Drucker ist nun für wen geeignet?

Laserdrucker sind vor allem für die Leute gut geeignet, die großen Wert auf geringe Druckkosten legen. Die Laserdrucker eignen sich also vor allem für Vieldrucker sehr gut. Gleiches gilt auch dann, sollen hauptsächlich Dokumente mit Texten oder Grafiken ausgedruckt werden. Die Druckkosten können übrigens nochmals gesenkt werden, werden statt der originalen, kompatible Toner und Patronen von Herstellern wie Printer Care in den Geräten eingesetzt. Allerdings sollte hier auch auf die Qualität geachtet werden, die einen wesentlichen Einfluss auf das Druckergebnis hat. Vor allem beim Dokumentendruck ist der Laserdrucker unschlagbar, was die Sauberkeit des Schriftbildes und die Farbtiefe angeht. Die Ausdrucke sind wischfest und sofort auf dem Papier fixiert. Natürlich haben aber auch Tintenstrahldrucker ihre Vorzüge. Neben dem geringen Anschaffungspreis ist es die Qualität der Ausdrucke vor allem dann, wenn Fotos auf Fotopapier bzw. Spezialpapier ausgedruckt werden sollen. Zu diesem Zweck sind Tintenstrahldrucker wesentlich besser geeignet als Laserdrucker. Natürlich hat der Nutzer auch hier die Möglichkeit, statt der teuren Originalpatronen kompatible Druckerpatronen oder wiederaufbereitete Exemplare einzusetzen und dadurch die Druckkosten zu senken.

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