Dienstag, 14. November 2017 um 1:28 Uhr

SEO-Tools – was taugen die praktischen Helfer wirklich?

Gerade für Anfänger ist es schwierig, das passende SEO-Tool zu finden. Denn der Markt ist reichlich unübersichtlich, es gibt Tools wie Sand am Meer, und viele davon sind problematisch. Einige sind zu teuer, andere komplex, und wieder andere decken nicht einmal den Grundbedarf an Funktionen ab. Welches Tool für wen passend ist, kann also im Zweifelsfall nur der Profi entscheiden. Ein grober Vergleich der Vor- und Nachteile einiger weit verbreiteter Tools soll helfen.

 

Das muss ein Tool können:

Zuerst einmal ist ein SEO-Tool ein Programm, das Website-Betreiber bei der Optimierung der Seite für Suchmaschinen unterstützt. Dieses Programm muss Analysen anfertigen können: von Content, Keywords, Backlinks et cetera. Analysiert wird die Webseite hinsichtlich des Rankings bei verschiedenen Suchmaschinen, so dass das aktuelle Ranking mit dem Ranking-Potential (also dem, was theoretisch mit einfachen Maßnahmen erreicht werden könnte) abgeglichen werden kann.

SEO-Tools sollten Keywords finden, die viele Suchanfragen generieren, und sie sollten den Wettbewerb, dem diese Keywords ausgesetzt sind, darstellen. Wo genau auf einer Webseite diese Keywords vorhanden sind und wo sie vorhanden sein sollten, sollte das Tool ebenfalls ermitteln und darstellen.

Die Content-Analyse dagegen kümmert sich um den Inhalt der Seite und dessen Bewertung durch die Suchmaschinen. Titels, Deskriptionen und HTML-Tags sind wichtige Stichworte. Die Textlänge muss genauso passen wie Format und Größe von hoffentlich vorhandenen Bildern.

Als Backlinks bezeichnet man Links, die auf die Webseite verweisen. Sind diese Links effektiv, also auf vielbesuchten Seiten gesetzt, und dazu noch auf vertrauenswürdigen Seiten, dann wird die Webseite entsprechend gut bewertet und steigt im Ranking.

Der Traffic sollte überwacht werden. Als Traffic bezeichnet man die Besucherströme auf einer Webseite. Woher diese Besucher kommen, wie sie auf die Seite gelangt sind, wie lange sie verweilen und was genau sie auf der Seite tun, wird überwacht und ausgewertet.

Einige Tools halten außerdem die sozialen Medien im Blick. Sie analysieren, wie viele Seitenbesucher von Facebook, Twitter oder aus anderen Netzwerken dieser Art auf die Webseite kamen, wie sie dahin gelangten und welche Keywords dabei relevant waren. Sind diese Daten bekannt, kann ein Webseiten-Betreiber gezielt die sozialen Medien nutzen, um noch mehr Besucher zu generieren.


 

Nicht alles, was teuer ist, ist auch gut

Es gibt grundsätzlich vier Bezahlmodelle bei SEO-Tools. Da ist zum einen Freeware und dann gibt es die Tools, die einmal gekauft und dann einfach genutzt werden. Das dritte Modell sieht regelmäßige Zahlungen vor, etwa monatliche oder jährliche Nutzungsgebühren. Hierzu kann man sich online über die preislichen Unterschiede der SEO-Tools informieren. Und in einem letzten Modell wird nach genutztem Volumen gezahlt, beispielsweise für eine bestimmte Anzahl an Suchanfragen. Welches Modell kosteneffizienter ist, hängt von der Nutzung und von den benötigten Funktionen ab.

 

Einige Tools im Überblick:

SEO-Suits für Profis sind unter anderem Sistrix, Xovi und SEObility. Diese Toolboxen sind die Marktführer. Allerdings sind sie auch entsprechend kostenintensiv, und es braucht viel Zeit, sich in die umfassenden Funktionen einzuarbeiten. Oft kostenlos sind dagegen umfassende Seitenanalyse-Tools, die ohne Einloggen und ohne weitere Umstände einen ersten Überblick über die eigene Seite und den Vergleich zur Konkurrenz erlauben. Zu diesen Tools gehören Seitwert, Seitenreport, WooRank und Screaming Frog. Der schreiende Frosch ist vor allem bei Freelancern im professionellen Bereich beliebt, denn der kann wirklich viel und ist immer noch verhältnismäßig einfach zu bedienen. Allerdings muss das Programm installiert werden, eine Nutzung online ist nicht möglich.

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