Dienstag, 9. August 2016 um 9:27 Uhr

Philips Moda und es werde Licht!

Wir hatten das Vergnügen, den 27 Zoll Philips 275C5QHGSW mit IPS-Panel und Ambiglow – kurz auch als Philips Moda bezeichnet – ausgiebig für Dich zu testen. Alle Pro und Contras und was es mit dem Ambiglow aufsich hat, erfährst Du in diesem Review.

 

 

Es werde Licht – in wiefern?

Bevor es mit dem eigentlichen Testbericht des Monitors aus dem Hause Philips losgeht, möchte ich kurz auf den Begriff “Ambiglow” eingehen. Besonders für alle Leser, die sich bereits gefragt haben, wie ich auf den Titel “Es werde Licht” gekommen bin.

Es gibt bereits schon seit geraumer Zeit das Feature Ambilight, das man von TV-Geräten kennt. Dabei handelt es sich um Leuchtelemente, die sich auf der Rückseite des Fernsehers befinden und die die dominierenden Farben im Bild auf die Wand hinter dem TV projizieren. Somit verschmelzen quasi das Bild und die Wohnumgebung miteinander. Es entsteht dadurch ein besserer Bildeindruck für den Betrachter.

 

 

Optisch eine Augenweide…

Designtechnisch ist der Philips Moda ein echter Hingucker in jedem Büro. Die fast rahmenlose Frontoptik wirkt sehr dezent und elegant. Nach dem Einschalten des Monitors erkennt man erst den extrem dünnen, nur 3,5 Millimeter starken Rahmen. Wie von Philips gewohnt, befinden sich die Bedientasten des Monitors an der rechten untere Ecke – natürlich auch hier mit Touchfunktion.

Die geriffelte Oberfläche der Rückseite erinnert beinahe an einen Haarkamm, dessen Design sich von dem anderer Monitore deutlich abhebt.
Der Sockel besteht nicht wie der Rest des Monitors aus Kunststoff, sondern aus Glas, was sehr edel wirkt.

 

 

Anschlüsse bietet der Philips Moda nur drei; diese sind HDMI, MHL-HDMI, VGA und natürlich der Stromanschluss (rund 20 Watt Verbrauch).
Auf Lautsprecher wurde bei diesem Monitor verzichtet, da man anscheinend bereits aus diesem Zeitalter draußen ist und sowieso beinahe jeder den Ton aus seinem Notebook oder aus externen Boxen bekommt. Diese haben meistens bei weitem mehr Leistung.

 

 

Bringt Ambiglow etwas?

Nach dem Aktivieren des Monitors kann über das Einstellungsmenü das besagte Ambiglow aktiviert werden. Über einen eigenen Prozessor wird die Umgebungshelligkeit sowie natürlich auch der Bildinhalt analysiert und auf das Ambiglow-Base übernommen. Nicht nur über das Menü lassen sich verschiedenste Einstellungen vornehmen, sondern die Ambiglow-Base reagiert auch auf Touchgesten, die leider teilweise nicht exakt passen bzw. zu spät reagieren.
Auch im Ruhezustand erstrahlt der Sockel weiter und füllt auf Wunsch den Raum mit ein wenig farbigem Licht.

 

 

Um die volle Funktionsfähigkeit des Ambiglow zu garantieren, sollte man sich den aktuellen Monitor-Treiber über die beigelegte CD oder online downloaden bzw. installieren.

 


Preis bei Amazon:


 

Das Bild und weitere Fähigkeiten…

Das verbaute AH-IPS-LCD-Display bringt dem Betrachter 1920 x 1080 Bildpunkte, also Full HD. Sehr schöne Farben und Kontraste ermöglichen beispielsweise Foto- und Videobearbeiter ein perfektes arbeiten. Die Auflösung könnte für die 27 Zoll des Monitors etwas höher sein, reicht dennoch für ein ziemlich scharfes Bild.
Besonders durch die Flicker-Free-Technologie ist ein angenehmes arbeiten ohne Augenermüdung möglich.

 

 

Von Minus 5 bis 20 Grad lässt sich der Philips Moda neigen, mehr ist jedoch nicht machbar – weder höhenverstellen noch drehen sind möglich. Deshalb sollte man auf die richtige Größe des Schreibtischs achten.

 

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