Mittwoch, 2. März 2016 um 9:52 Uhr

Philips 28-Zoll-LED-Monitor 284E5QHAD

 

Mit dem 284E5QHAD brachte Philips einen 28-Zoll-Monitor (71,1 cm Bildschirmdiagonale) mit MVA-Displaytechnologie auf den Markt, der für anspruchsvolle Grafikanwendungen, Filme und vieles mehr geeignet sein soll. Wir haben das Gerät ausgiebig für dich getestet und in diesem Review zusammengefasst, was der Monitor kann.

 

Alles dabei!

Im Lieferumfang des 284E5QHAD von Philips befindet sich selbstverständlich der Monitor selbst, mit federleichten sieben Kilogramm inklusive Verpackung, was relativ wenig Gewicht für einen Monitor in dieser Größe ist. Weiters sind das Netzteil mit Stromkabel, ein VGA-Kabel sowie ein Audiokabel mit 3,5 Millimeter Klinkenanschluss zu finden. Es sei zu beachten, dass das Netzteil eine relativ hohe Wärmestrahlung abgibt – infolgedessen sollte man diesem genügend Freiraum geben. Außerdem wird die SmartControl-Software für sämtliche Einstellungen am Monitor auf einer CD-ROM, zusammen mit dem passenden Monitortreiber und dem Handbuch als PDF, mitgeliefert. Das Handbuch ist detailliert mit jeder Menge Bilder gestaltet worden, sodass sich selbst Neulinge in diesem Gebiet schnell zurechtfinden. Was allerdings – wie bei den meisten Monitoren – fehlt, ist ein HDMI-Kabel, das nach Belieben separat gekauft werden sollte.

Die Anschlüsse für die Stromversorgung, Audio-In und Audio-Out für Mikrofon und externe Lautsprecher, VGA sowie HDMI und MHL-HDMI befinden sich wie gewohnt leicht erreichbar auf der Rückseite des Monitors. Leider fehlt an dieser Stelle ein DVI-Anschluss, der eigentlich wünschenswert wäre. Wenn du nicht weißt, welchen Nutzen der MHL-HDMI-Anschluss am Gerät hat, solltest du dir das oben eingebettete Review-Video ansehen.

 

 

Plug & Play

Der Zusammenbau – wenn man es überhaupt so nennen darf – funktioniert kinderleicht, indem man das Gerät auf einen flachen Untergrund legt und die Basisplatte auf den Tragarm des Monitors steckt. Mithilfe des Bügels an der Befestigungsschraube kann die Platte, die übrigens einen geringen Durchmesser von nur 23,5 Zentimeter bietet, schnell und einfach ohne Schraubendreher angebracht werden. Durch den kleinen Durchmesser steht der Monitor recht unstabil; aus diesem Grund sollte beim Umstellen des Geräts Vorsicht geboten sein.

Wenn alles fix und fertig zusammengestöpselt wurde, ist der 284E5QHAD bereit für seinen Einsatz. Trotz der Größe von 28 Zoll wirkt er zwar dominant, aber nicht klobig. In der rechten unteren Ecke befinden sich die Tasten für das OSD-Menü. Die Icons sind in silber angebracht und darunter befinden sich die mechanischen Tasten für das Ein-/Ausschalten des Monitors, den Einstellungen und den Hotkeys beispielsweise zur Regulierung der Lautstärke. Als Betriebsanzeige dient eine weiße LED.

 

 

Schwarze Schönheit

Designtechnisch hat der 28-Zöller einige Schönheiten anzubieten. Dazu zählen die elegant verarbeiteten glänzenden Kunststoffteile oben und an der Seite des Monitors, sowie die feinen Strukturen am unteren Bildschirmrand, die an gebürstetes Metall erinnern.
Dreht man das Gerät zur Seite, macht es auch hier einen guten Eindruck. Der Neigungswinkel lässt sich von 23 Grad bis -5 Grad verstellen, für kleinere und größere Personen. Bei hohem Neigungswinkel seitlich betrachtet, erinnert der Monitor an ein aufgestelltes Trapez.

Öffnet man das OSD-Menü mit dem zweiten Knopf von rechts, fällt die relativ klein ausgefallene Anzeige des Menüs auf. Es werden nur fünf Menüpunkte angezeigt und dann muss der Nutzer bereits auf die zweite Darstellungsebene weiterblättern. Unter dem Punkt “Eingang” wird die Anschlussart vom Monitor selbst gewählt – VGA, HDMI oder MHL-HDMI. Sämtliche weitere Einstellungspunkte wie die “Bildpunktumkreisung” oder “SmartResponse” unter “Bild” werden im mitgelieferten Handbuch verständlich erklärt. Die Farbtemperatur kann ebenfalls separat auf entweder 6500K (warm) oder 9300K (kalt) verstellt werden. Natürlich zählt zum Menü auch die horizontale bzw. vertikale Bildposition dazu, die unter “OSD-Einstellungen” verändert werden kann.

 


 

Preis bei Amazon:

Preis bei Future-X:
€ 229,49
(Stand: 28.02.2016)

 


 

Leuchtende Farben

Wie bereits ebenfalls in der Einleitung erwähnt, wurde bei diesem Monitor ein semi-glossy MVA-Display verbaut, das leider nur eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) bietet – kein 4K.
Bei glossy bzw. semi-glossy Panels wirkt der Kontrast des angezeigten Bildes höher, allerdings werden Lichtquellen stärker gespiegelt. Hat man also direkte Sonneneinstrahlung oder eine andere starke Lichtquelle im Rücken, wird die Sicht etwas unangenehm. Aber keine Sorge, beim 284E5QHAD wurde ein gesundes Mittelmaß gefunden.

Auch mit der Ausleuchtungskraft kann man durchaus zufrieden sein, denn diese ist solide und gleichmäßig, sodass man ein sattes Schwarz bekommt. Der Vorteil dabei ist, dass Filme mit dunklen Szenen oder Games mit dunklen Abschnitten gut erkennbar sind.

 

 

Gaming-Monitor? Eher nicht

Eingefleischte Zocker werden mit dem 284E5QHAD nicht zu 100 Prozent auf ihre Kosten kommen, für Gelegenheitsspieler reicht er allerdings völlig aus. Die Bildaufbauzeit beträgt laut Hersteller 6,5 Millisekunden – diese wird jedoch durch die bereits erwähnte Funktion “SmartResponse” auf 4 Millisekunden gesteigert. Diese Funktion unterteilt sich in vier Einstellungen, nämlich “aus”, “schnell”, “schneller” und “am schnellsten”.

Im Review-Video zeigen wir den Unterschied zwischen “schneller” und “am schnellsten” anhand des PlayStation3-Spiels Gran Turismo 6. Bei der höchsten Einstellung erkennt man bereits unschöne Artefakte, einen Ghosting-Effekt und leichte Bewegungsunschärfe. Der glänzende Rahmen irritiert den Spieler eventuell ein wenig, wenn der Raum nicht abgedunkelt ist.

 

 

2 x 7 Watt – und der Bass?

Zwar sind zwei Lautsprecher mit je sieben Watt im Monitor verbaut, allerdings darf man sich keine tollen Basstöne oder einen überragenden Klang erwarten. Dennoch reichen die integrierten Standard-Lautsprecher für ein kurzes Video nebenher oder einfach zum Skypen mit Freunden. Solltest du großen Wert auf den Sound legen, wirst du um externe Boxen kaum herumkommen. Wir haben die Lautstärke voll ausgetestet und bemerkten zwar kein Übersteuern, allerdings fehlt – wie bereits erwähnt – der Bass.

 

 

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