Montag, 13. Juni 2016 um 8:36 Uhr

Hacken lernen – so hackt man sich durch ein System

Hacken ist eine Kunst, die sich nicht nur schwer erlernen lässt, sondern die auch ein gewisses Feingefühl für die Materie, sowie eine Affinität zu den unterschiedlichsten Programmiersprachen und Computersystemen voraussetzt.

 

Anwendung und Hintergründe
Hacken gibt es seit es Computernetzwerke gibt. Denn die menschliche Neugierde und Wissensgier kennt auch im Computerzeitalter keine Grenzen. Hacking kommt dabei in den verschiedensten Fronten zum Einsatz und ermöglicht dem, der es beherrscht eine schier grenzenlose Möglichkeit sich Informationen, die dem Hacker eigentlich nicht zustehen zu bereichern. Auch das Misstrauen vieler Menschen führt dazu, das Hacken im sozialen Umfeld immer mehr an Bedeutung gewinnt. So wurde es zur Motivation vieler Menschen, das Hacken zu lernen, um anderen nachspionieren zu können. Es gibt jedoch auch andere Wege, die das Hacken durchaus rechtfertigen. So gibt es große Firmen, die sich alleine damit beschäftigen sich in Systeme einzuschleußen die von IT-Experten bestmöglich abgesichert wurden. Der Sinn hinter dieser Aktion ist es, Systeme durch andere IT-Experten auf Stabilität und Sicherheit zu prüfen. So können sich Experten nach den Testläufen und Eindringversuchen beraten um ein noch sichereres Umfeld zu entwickeln. Ein weiterer großer Zweig des Hackens ist die Industriespionage. War dies früher noch eine zwischenmenschliche Interaktion, so ist es heute das Werk eines IT-Spezialisten der Informationen einer Firma über eine andere und deren Geheimnisse und Pläne beschafft und offenlegt. Diese Art des Hackens mag zwar im großen Stil betrieben werden, wird aber niemals öffentlich zugegeben. Dies überschreitet nämlich die Grenzen der Legalität.

 

Rechtlicher Sachverhalt
Das Hacken lernen allein ist nicht strafbar, so sind viele Technikaffine natürlich auch an dieser Art der Programmierung interessiert. Viele sehen eine regelrechte Herausforderung darin ein immer besser gesicherteres System zu finden, in das sie einsteigen können. Auch wenn es wenig Anwendungsfälle gibt, die das Hacken ethisch und rechtlich rechtfertigen mögen, so ist vor allem die Zusammenarbeit von großen Sicherheitsfirmen mit Hackern mittlerweile eine eigene Branche geworden. Nichtsdestotrotz ist das Eindringen in ein fremdes System ohne die Zustimmung des Eigentümers verboten und wird mit hohen Geld- oder sogar Gefängnisstrafen geahndet.

 

Welche Zugänge sind für Einsteiger ratsam?
In der heutigen Zeit kann nahezu jede Art von Information aus dem Internet bezogen werden. Wo könnte man also besser an Informationen übers Hacken kommen als an dem Ort, an dem es tagtäglich passiert? Wer sich also gerne mit Programmiersprachen beschäftigt und ein grundlegendes Verständnis für die Informationstechnik besitzt, der wird, vorausgesetzt das Interesse besteht, keinerlei Schwierigkeiten haben, sich das Hacken anzueignen. Wie der Einstieg ins Hacken gelingen soll, bleibt jedem selbst überlassen, so können die ersten Schritte in Simulatoren erlernt werden oder auch verschiedene Websites und Foren durchstöbert werden. Viele verschiedene Videos und Anleitungen bieten zudem einen kommentierten Pfad durch die Welt des Hackens. Auch verschiedene Bücher sind speziell auf das Thema Hacking ausgelegt. Die Informationsbeschaffung zum Thema ist also vielfältig und keinesfalls eintönig. Wer die Motivation und den Willen besitzt, kann sich zudem einer der vielen Zeitschriftenabos bedienen, die sich speziell an Mitarbeiter der Sicherheitsbranche richten.

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