Freitag, 8. September 2017 um 1:28 Uhr

Gaming-Maus: Worauf sollte geachtet werden?

Razer, Roccat, SteelSeries, Zowie und Co. – Die Auswahl an Gaming Mäusen nimmt stetig zu. Aufgrund der gigantischen Anzahl unterschiedlicher Mäuse und Hersteller, ist es nicht leicht, die für einen persönlich optimale Maus zu finden. In diesem Beitrag stellen wir deshalb die wichtigsten Kriterien vor, die dir beim Kauf einer Gaming Maus die Entscheidung ein wenig leichter machen können.

 

Die Ergonomie

Die Ergonomie, also wie gut die Maus in der Hand liegt, ist das wichtigste Entscheidungskriterien beim Kauf einer Gaming Maus. Grob lassen sich Gaming Mäuse in Modelle nur für Rechtshänder, Modelle nur für Linkshänder und symmetrisch geschnittene Mäuse die für alle Personen geeignet sind einteilen. Außerdem ist neben dieser ersten Einteilung noch wichtig, wie du die Maus in der Hand hältst und wie groß deine Hand ist. Je nach Maushaltung und persönlichen Vorlieben, eignen sich je nach Person Mäuse unterschiedlicher Größe und Bauform. Eine allgemeine Empfehlung ist in diesem Punkt leider nicht möglich.

 

Der verbaute Sensor

Je nach Hersteller und Modell, gibt es aktuell Mäuse mit optischen Sensor und Mäuse mit Laser Sensor. Viele Spieler haben das Gefühl, dass optische Mäuse Bewegungen direkter umsetzen und damit eine bessere Kontrolle ermöglichen. Diese subjektive Meinung, konnte jedoch bisher in Labortests nicht bewiesen werden. Inzwischen kann man klar sowohl zu Mäusen mit optischen als auch Mäusen mit Lasersensor raten. Die Genauigkeit und das Spielgefühl ist mit beiden erhältlichen Sensortypen ausgezeichnet und die richtige Wahl hängt auch in diesem Punkt vor allen von persönlichen Präferenzen ab.

 

Einfache Maus oder „Tastenmonster“

Einfache Gaming Mäuse mit drei Tasten (Rechts/Links/Mausrad) sind bei Spielern von Ego-Shootern wie Counter-Strike: Global Offensive am beliebtesten. Die geringe Anzahl an Tasten sorgt dafür, dass du auch in hektischen Situationen immer einen kühlen Kopf bewahrst und dich nicht verklickst. Spieler von Echtzeitstrategiespielen oder Rollenspieler bevorzugen oft Gaming Mäuse, die deutlich mehr Tasten haben, wie zum Beispiel die Roccat Nyth, um alle Befehle sofort ausführen zu können. Die optimale Anzahl an Tasten hängt also vor allem davon ab, welche Spiele du am meisten spielst.

 

Der Preis – günstige Einsteigermaus oder Luxusnager?

Die Preisspanne aktueller Gaming Mäuse ist enorm, günstige Modelle gibt es bereits für knapp unter zehn Euro während die absoluten Spitzenreiter über 150 Euro kosten. Allgemein lässt sich sagen, dass besonders Vielspieler keine Maus aus dem Niedrigpreissegment kaufen sollten. Die Qualität ist dort oft nicht sehr gut und es kann schnell zu Defekten kommen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es ab etwa 50 Euro qualitativ gute Mäuse von bekannten Markenherstellern gibt, an denen auch anspruchsvollen Vielspielern langfristig Spaß haben.

 

Austauschbare Gewichte

Die austauschbaren Metallgewichte, die einige Gaming Mäuse mitbringen, sind ein strittiges Thema. Einige Spieler sind der Meinung, dass diese zusätzliche Individualisierungsmöglichkeit ihnen deutliche Vorteile bietet, während der andere Teil auswechselbare Minigewichte für eine unnötige Spielerei hält, die keinen Vorteil bietet.

 

Zusammenfassend wird es deutlich, dass die richtige Maus vor allem von persönlichen Faktoren abhängt. Du solltest beim Kauf deshalb vor allem auf die richtige Form achten. Die technischen Aspekte werden inzwischen von allen bekannten Markenhersteller mehr als ausreichend erfüllt.

Wer an guten Modellen interessiert ist, kann übrigens bei Zockergear.de vorbeischauen.

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Ich hab meine alte gaming mouse zu einem Techniker in meiner Gegend gegangen, siehe hier und der hat mich darauf hingewiesen, dass die mouse manchmal nen Wackelkontakt haben kann und dass sie deswegen nicht geht.