Dienstag, 7. Januar 2020 um 7:26 Uhr

Elektrische Warmwassererzeuger und Durchlauferhitzer: Darauf sollte man achten

brizmaker/shutterstock.com

Warmes Wasser ist ein Grundbedürfnis des zivilisierten Menschen, weswegen heutzutage keine Wohnung mehr ohne eine genaue Angabe zu den Kosten inklusive Warmwasser vermietet wird. Die Möglichkeiten für die Warmwassererzeugung sind zahlreich. Dieser Artikel stellt sie vor und zeigt weiterhin auf, wie effizient und nachhaltig die verschiedenen Techniken sind.

Durchlauferhitzer: Wenn es schnell und effizient sein soll

Die zuverlässige Warmwasserversorgung durch elektronische Durchlauferhitzer gehört heute zu den am weitesten verbreiteten Methoden zur Bereitstellung von Warmwasser. Durchlauferhitzer sind vor allem deswegen praktisch, weil sie sich auch sehr leicht nachträglich installieren lassen. Der Durchlauferhitzer braucht keine im Haus verankerte Technik, sondern kann Wohnung für Wohnung einzeln installiert bzw. nachgerüstet werden. Auch in Wohnwagen, Ferienhäusern oder anderen Domizilen kommt er deswegen häufig zum Einsatz. Ein elektronischer Durchlauferhitzer benötigt lediglich eine Stromversorgung. Er wird einfach an die Kaltwasserversorgung und an das Netz angeschlossen – schon ist die Technik einsatzbereit.

Leistungsfähige Durchlauferhitzer können – wie der Name schon sagt – durchfließendes Wasser, je nach Leistung, auf eine beträchtliche Temperatur bringen. Für kochendes Wasser genügt die Leistung zwar nicht gänzlich – für eine warme Wasserzufuhr reicht die Heizleistung jedoch in vielen Fällen bereits aus.

Durchlauferhitzer werden besonders gern in Verbindung mit anderen Wasseraufbereitungsanlagen verwendet. So werden heute Wohnungen gebaut, in denen das Kaltwasser in Solarpanels bereits vorgewärmt wird. Fließt es nun noch durch einen leistungsfähigen Durchlauferhitzer, kann es sogar zum Kochen gebracht werden. Wer nur wenig Wasser verbraucht, lebt mit einem Durchlauferhitzer sparsam und effizient. Dieser verbraucht lediglich den Strom, wenn er auch tatsächlich in Benutzung ist. Zusätzlich sparen kann man, wenn man nicht allzu warme Temperaturen am Erhitzer einstellt.

Warmwasserspeicher: Die Warmwassermethode für mehr Komfort

In einigen Haushalten werden zur Warmwassergewinnung auch Warmwasserspeicher oder Boiler verbaut. Diese können ebenfalls sehr effizient und nachhaltig sein, wenn sie entsprechend genutzt werden. Warmwasserspeicher erhitzen die Fassungsmenge an Wasser auf die eingestellte Temperatur. Dabei kann das Wasser nicht selten deutlich heißer werden als bei einem Durchlauferhitzer. Die durchschnittlich benötigte Wassermenge sollte man genau kennen, denn wenn der Speicher leer ist, wird das Wasser sofort kalt – anders als beim Durchlauferhitzer. Zudem ist es wichtig zu wissen, wann man das warme Wasser letztendlich benötigt.

Viele Warmwasserspeicher lassen sich so programmieren, dass sie beispielsweise in den Morgenstunden eine komplette Ladung Wasser erhitzen. Über den Tag, wenn niemand im Haus ist, heizen die Boiler nicht weiter nach – das spart Energie. Das Hochheizen des kompletten Fassungsvermögens verbraucht allerdings viel Strom, weswegen es idealerweise nur einmal am Tag erfolgt. Für sonstige Anwendungsgebiete von Warmwasser genügt womöglich auch eine niedrigere Temperatur. So kann man mit dem Warmwasserspeicher Geld sparen und die Umwelt schonen, wenn man eine grobe Vorstellung davon hat, wann und wie viel warmes Wasser man benötigen wird.

SAG DEINE MEINUNG!

  Abonnieren  
Benachrichtigung bei