Dienstag, 7. Januar 2020 um 7:35 Uhr

Elektrische Pumpen zur Bewässerung: Diese Möglichkeiten haben Hobbygärtner

Andrii Malkov/shutterstock.com

Der Hobbygärtner liebt seine Pflanzen. Doch spätestens im Sommer wird die nun beinahe tägliche Fürsorge, welche Pflanzen & Co. benötigen, manchmal zur Plage. Wer hat schon die Zeit, einen ganzen Garten mit der Gießkanne zu bewässern? Abhilfe schaffen Wasserpumpen – dieser Artikel zeigt, wie das funktioniert.

Gartenbewässerung mit einer Gartenpumpe: So gelingt es

Das Problem, welches sich beim Bewässern eines ganzen Gartens stellt, ist eigentlich simpel und immer dasselbe: Wasser muss von Orten, an denen es fließt zu Orten, an denen es nicht fließt. Die Frage hierbei ist lediglich, wie genau das geschieht. Der Klassiker ist natürlich die Gießkanne. Mit ihr wandert der Gartenfreund in der Regel mehrfach von der Regentonne oder dem Wasserhahn zu den Beeten und zurück. Das kann selbst bei kleinen Gärten schnell zur Knochenarbeit werden. Schneller und effizienter geht das mit Pumpen, so zum Beispiel mit elektrischen Hauswasserwerk-Gartenpumpen, selbstansaugenden Gartenpumpen und flachabsaugenden Tauchpumpen.

Je nachdem wie der Garten mit Wasser versorgt wird, bieten sich unterschiedliche Technologien an. Für eine einfache Regentonne eignet sich etwa eine Tank- oder Tauchpumpe. Sie kann recht einfach an einen beliebigen Wasserbehälter angeschlossen werden und befördert daraufhin das Wasser zuverlässig durch einen Schlauch. Die Voraussetzung ist in allen Fällen, dass in der Nähe auch ein Stromanschluss vorhanden ist. In Gärten, in denen die Regentonne nicht unmittelbar am Haus unter der Regenrinne steht, ist hier eine entsprechende Kabeltrommel mit Verlängerung von Vorteil. So kann die Pumpe auch an entlegenen Orten angeschlossen werden.

Einfacher funktioniert das natürlich mit einer Zisterne. Zisternen werden in der Regel in das Erdreich einer Gartenanlage eingelassen und nehmen das ganze Jahr über reichlich Regenwasser auf. Aber auch hier braucht es eine Pumpe, um das Wasser per Gartenschlauch an die Oberfläche und schließlich zu den gewünschten Stellen zu befördern. Gartenpumpen werden in der Regel anschlussfähig geliefert und müssen lediglich in der Zisterne angebracht werden – mit einem Abfluss nach außen.

Sicherheit geht vor: Nur Gartenpumpen für den Garten!

Schon so mancher Hobbygärtner soll auf die waghalsige Idee gekommen sein, statt einer Gartenpumpe eine für den industriellen Bereich vorgesehene Pumpe aus dem Baumarkt für die Bewässerung zu verwenden. Dies ist jedoch keinesfalls zu empfehlen! Gartenpumpen sind speziell für die Verwendung im Freien konstruiert – sie halten Wind und Wetter stand und sind allen voran wasserdicht bzw. mit einem entsprechenden Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ausgestattet. Das unsachgemäße Verwenden von Pumpen in Wassernähe kann unter Umständen lebensbedrohlich sein.

Daher sollten Gärtner ausschließlich auf solche Pumpen vertrauen, die speziell für den heimischen Garten hergestellt werden. Besteht Unsicherheit beim Anschluss, kann ein Elektriker weiterhelfen. In der Regel sind moderne Gartenpumpen jedoch so simpel konstruiert, dass jeder Hobbygärtner sie problemlos installieren können sollte.

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