Samstag, 16. Februar 2019 um 5:49 Uhr

Drucken – die Vielfalt der Geräte

Der Drucker hat vor kurzem erst den Geist aufgegeben und nun stellt sich die große Frage, welcher Drucker der nächste sein soll. Die Vielzahl an Druckern macht die Entscheidung nicht leichter, doch ein Überblick zeigt, was Sie erwartet.

 

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker gibt es als Schwarz- wie auch Farbdrucker. Sie werden auch Inkjet-Drucker genannt und sind in ihrer Anschaffung die günstigste Alternative bei Druckern. Der Druckkopf des Druckers arbeitet mit der Tinte der Druckerpatrone, sprüht diese punktförmig auf das Papier und erschafft dadurch das zu druckende Dokument. Die Drucker sind in ihrer Anschaffung zwar sehr günstig, haben in der Regel allerdings hohe Druckkosten, insbesondere bei Fotodrucken, da die Tintenpatronen teuer nachzukaufen sind. Ob sich ein Tintenstrahldrucker lohnt, hängt daher von der Benutzung des Druckers ab.

 

Laserdrucker

Laserdrucker werden meist in Büros verwendet, da diese in den meisten Fällen in der Anschaffung sehr teuer sind. Dafür drucken sie schnell und haben, insbesondere seit einigen Jahren, ein sehr gutes Druckbild. Sie sind mittlerweile auch gut für das Drucken von Fotos geeignet. Jeder Laserdrucker verfügt über eine Bildtrommel, auf der der Toner, also die Tinte, verteilt wird. Durch den Toner kann Papier bedruckt werden. Seit einigen Jahren gibt es auch Farblaserdrucker, die für den privaten Gebrauch in den meisten Fällen allerdings zu teuer sind.

 

LED-Drucker

LED-Drucker sind, ähnlich wie der Laserdrucker, eine teure Variante des Druckens. Statt eines Toners wird bei LED-Druckern ein LED-Band verwendet. Dokumentenechte Unterlagen können gedruckt werden, da die Tinte auf das zu bedruckende Papier aufgebrannt wird.

 

Kugelkopfdrucker und Nadeldrucker

Kugelkopfdrucker erinnern an den Buchdruck von damals. Auf einem Druckkopf sind die einzelnen Zeichen als Stempel vorhanden. Der Kugelkopf dreht sich während des Druckens und „bestempelt“ nun das Papier. 
Eine ähnliche Technik wird bei Nadeldruckern verwendet. Mit der Hilfe von Nadeln werden einzelne Punkte auf das Blatt gedruckt, aus denen dann die uns bekannten Zeichen entstehen. Nadeldrucker finden sich oftmals in der Medizin, da sie Kurvenverläufe gut darstellen können.

Die Wahl des Druckers sollte immer auch mit einer Vorstellung des Druckaufkommens bedacht werden. Für Vieldrucker und Institutionen eignen sich Laserdrucker gut, da sie in der Anschaffung zwar teuer, im Druckpreis allerdings wesentlich günstiger sind als die Tintenstrahldrucker. Für Gelegenheitsdrucker eignen sich jedoch Tintenstrahldrucker gut, da sie genau drucken und oftmals auch Fotodruck anbieten. 
Es müssen allerdings nicht immer neue Tintenpatronen sein: Tintenpatronen recyceln klappt gut und ist in vielen Fällen auch günstiger als der herkömmliche Neukauf.

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