Donnerstag, 10. März 2016 um 12:43 Uhr

Creative Cloud: Häufiges Problem schnell gelöst

Das Softwareunternehmen Adobe Systems, das seinen Sitz seit der Gründung 1982 im US-Bundesstaat Delaware hat, bietet unter anderem auch die Creative Cloud an. Das Unternehmen führt einen sehr guten Kunden-Support, falls mal etwas nicht so läuft wie gedacht. Dennoch haben wir für dich ein interessantes Problem und deren Lösungen für die Creative Cloud zusammengefasst.

 

Problem: In der installierten Creative Cloud Oberfläche werden die Programme (Photoshop, Illustrator usw.) als Testversion mit einer 30-Tage-Laufzeit angezeigt, obwohl ich das Creative Cloud Abo bereits gekauft und bezahlt habe.

• Lösung 1:
Nach dem Kauf kann es vorkommen, dass die Creative Cloud dein Abo noch nicht übernommen bzw. registriert hat. Logge dich in der Oberfläche der Creative Cloud aus und erneut mit deiner registrierten E-Mail-Adresse, die du auch beim Kauf angegeben hast, ein. Dazu klicke rechts oben auf das Zahnradsymbol und auf “Voreinstellungen”. Danach auf den blauen Button “Abmelden”, daraufhin wieder auf “Anmelden”. Sollte nach der kurzen Ladezeit bei der erneuten Verbindung zum Adobe-Server das Problem weiterhin auftreten, gehe zu “Lösung 2″.

 

 

• Lösung 2:
Überprüfe, ob Datum, Uhrzeit und Zeitzone deines Systems stimmen. Klicke dazu im Windows-Betriebssystem rechts unten in der Taskleiste mit der rechten Maustaste auf die angezeigte Uhrzeit und dann auf “Datum/Uhrzeit ändern”. Überprüfe dort, ob deine Einstellungen passen – sehr wichtig dabei ist die richtige Zeitzone! (z.B. UTC +01:00)
Wenn hier alles in Ordnung ist und das Problem trotzdem auftritt, gehe weiter zu “Lösung 3″.

 

 

• Lösung 3:
Dieser Lösungsvorschlag ist eigentlich der Wichtigste, da es sich hierbei um die Hauptursache des Problems handelt.
Gehe im Computer-Explorer auf das Laufwerk C. Wähle daraufhin den Ordner “Windows”, dann “System32″, dann “drivers” und zum Schluss den Ordner “etc”. Hier befinden sich mehrere Greatsaving- und/oder SAM-Dateien. Unter anderem auch die Datei “hosts” – diese öffnest du im normalen Texteditor von Windows.
In dieser Datei steht in der ersten Zeile meistens “Copyright (c) 1993-2009 Microsoft Corp.” oder ähnlicher Text. Weiter unten befinden sich verschiedene IP-Adressen (z.B. 38.25.xx.10) und rechts daneben eine Bezeichnung. Sollte hier bei irgendeiner IP-Adresse die Bezeichnung “adobe” (vielleicht sogar mehrmals) stehen, hast du soeben das Problem gefunden. Dein Computer blockiert automatisch die Verbindung zum Adobe-Server. Dadurch empfängt die Creative Cloud keinerlei Daten von dir und geht davon aus, dass du noch kein Abo gekauft hast und lediglich die 30-tägigen Testversionen der einzelnen Apps ausprobieren möchtest.
Lösche einfach alle Einträge samt den IP-Adressen, die die Bezeichnung “adobe” enthalten. Dies wird nicht so einfach klappen, da die Datei geschützt ist und nur von autorisierten Benutzern geändert werden darf.
Kopiere dazu die “hosts”-Datei auf deinen Desktop, ändere sie wie beschrieben und kopiere sie danach zurück in den “etc”-Ordner. Gegebenfalls musst du vorher die bestehende, alte Datei löschen bzw. ersetzen. Sollte dich das System nach den Administrator-Rechten fragen, akzeptiere einfach die Meldung um den Vorgang fortzusetzen.
Sollte die Änderung der Datei nicht funktionieren, gibt es online eine gute Anleitung von Microsoft, wie man ein neues, lokales Administrator-Konto anpasst.

 

 

Sollten weitere Probleme auftreten, bietet Adobe auch Onlinehilfe mit mehreren Lösungsvorschlägen zu Problemen bei der Installation, den einzelnen Apps uvm. an. Außerdem gibt es eine Support-Hotline (+49 179 56 74 844), unter der sich nette Adobe-Mitarbeiter um dein Problem kümmern.

Wie zufrieden bist du mit der Creative Cloud? Gab’s schon mal gröbere Probleme?

 

Beitragsbild-Quelle: © adobe.com

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