Sonntag, 3. April 2016 um 10:08 Uhr

Actionkameras: Welche passt zu dir?

Es gibt sie bereits zahlreich in verschiedensten Ausführungen, Marken und Modellen, mit wirklich tollen Features. Die Einsatzgebiete sind beispielsweise Wassersport, Flugsport, Fallschirmspringen, Snowboarden, Tauchen und vieles mehr – die Rede ist natürlich von Actionkameras, die sich über einen immer höheren Beliebtheitswert erfreuen. Wozu und wie man sie wirklich optimal verwendet und ob der Spitzenreiter GoPro immer noch Spitzenreiter ist, klären wir in diesem Artikel.

 

Worum handelt es sich?

Begeisterte Mountainbiker freuen sich mit einer Actionkamera über atemberaubende Bilder, coole Slow Motion Effekte und vorallem aber über die extrem leichten Geräte, die man einfach am Helm oder dem Lenker in Sekundenschnelle montiert. Der Erfinder der GoPro, Nick Woodman, erweckte sozusagen das Zeitalter der Actionkameras im Jahr 2002 zum Leben. Mittlerweile ist das Unternehmen rund 427 Millionen US-Dollar schwer, bekam aber in den vergangenen Jahren sehr viel Konkurrenz.
So gibt es mittlerweile nicht nur eine GoPro-Alternative, sondern viele mehr, wie beispielsweise den Hersteller Actionpro oder SJCAM / QUMOX, die in der niedrigeren Preisklasse unterwegs sind, aber in Punkto Bildqualität jedenfalls mithalten können.

Das Schöne daran ist, wenn man sich eine GoPro-Alternative wie beispielsweise die Actionpro X7 holt, auch die Zubehör einer GoPro passend ist. Dies betrifft nicht die Fernbedienung, sondern lediglich Halterungen und Stative jeglicher Art.

 

Was können sie?

Mittlerweile sind Actionkameras quasi Allrounder, die beinahe überall einsatzbar sind. Vom einfachen Wandertag bis hin zum aufregenden Motorsport-Ereignis, bei dem die Actionkamera direkt an der Gabel des Motorrads montiert wird. Durch die hohe Vielfalt an Einsatzgebieten werden diese kleinen und kompakten Kameras am Markt immer beliebter.
Angefangen hat es mit der HD-ready-Auflösung von 720p, doch die Technik blieb natürlich nicht stehen und heute sind wir bereits bei der 4K-Auflösung mit einer Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde – und das bei solch kleinen Geräten.

Ein weiterer Vorteil einer Actionkamera ist vorallem die Robustheit. Ist beispielsweise die neue GoPro Hero4 Black sicher in ihrem Case verpackt, haltet sie einiges aus, wo normale Kompaktkameras schon lange den Geist aufgegeben hätten.
Auch die hohe Wasserdichtheit begeistert Personen, die gerne tauchen oder andere Wassersportarten ausüben und tolle, actionreiche Videos produzieren möchten.

Als Speichermedium sind eigentlich alle Actionkameras mit SD-Speicherkarten (meist bis zu 64 GB) ausgestattet, wobei für die Betrachtung der Videos nicht zwingend ein PC oder Notebook notwendig ist, da die meisten über Micro-HDMI-Ausgänge verfügen und dadurch bequem am HD-Fernseher angeschlossen werden können.

 

Ist GoPro die Beste? Und welche Alternativen gibt es?

Als erstes am Markt erschienen und diesen zugleich revolutioniert – das ist die berühmte GoPro. Doch wie bereits erwähnt, kamen im Laufe der Jahre zahlreiche Alternativen und “kleine Brüder” dazu. So zum Beispiel die QUMOX SJ4000 WiFi, die mit momentan rund 83 Euro weit unter der Preisklasse einer GoPro liegt. Von den Funktionen und technischen Daten allerdings nicht weit dahinter steht. So sind auch bei dieser Actionkamera Full-HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und 12 Megapixel Fotos möglich.
Einziger aber teilweise nerviger Nachteil sind die Akkulaufzeiten. Da ist bei hohem Gebrauch meist bei maximal zwei Stunden Ende – so bleibt einem nichts anders übrig, als sich gleich ein oder zwei Ersatzakkus dazu zu kaufen. Bei der SJ4000 ist es möglich, das Gerät sogar während den Aufnahmen nebenbei zu laden.

Bei den Bestsellern 2016 steht momentan übrigens die DBPOWER HD 1080P an erster Stelle.

 

Drei Beispiele

Aufnahme mit 2000 Bildern pro Sekunde:

GoPro Hero4 Werbevideo:

QUMOX SJ4000 Unterwasser-Aufnahmen:

 

Beitragsbild-Quelle: © gopro.com

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